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Zeitgenössische Kunst in Berlin
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Führungen zur Kunst in Galerien und Ateliers
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Mit dem Fall der Mauer wurde Berlin zu einem außergewöhnlich produktiven Zentrum zeitgenössischer Kunst. Das Unfertige, die Dynamik des Wandels zieht junge wie auch etablierte Künstler aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt. Sie beleben alte Fabriken und leerstehende Ladengeschäfte abseits der City.
Die zunehmende Zahl deutscher und internationaler Galerien sind ein Spiegel dieser Entwicklung. Parallel dazu ziehen private Sammlungen nach Berlin, wie "About Change, Collection Stiftung" von Christiane zu Salm oder die Sammlung Boros von Christian Boros (Text >>). Kunstsammlungen renommierter Unternehmen - Deutsche Bank, Daimler - bilden mit ihren Werken eigene Schwerpunkte, die auf großzügen Flächen sanierter Vorkriegsgebäuden präsentiert werden. Kunstinitiativen finden finanzkräftige Unterstützung, so geschen bei der "Temporären Kunsthalle Berlin".
Galerie-Wochenenden, die "Lange Nacht der Museen" das "ART FORUM BERLIN", die "PREVIEW BERLIN", "art berlin contemporary" und weitere Kunstmessen laden zum Dialog mit zeitgenössischer Kunst in all ihren Ausdrucksformen: Malerei, Fotografie, Video, Skulptur, Installation, Performance.
Und last but not least: die großen Überblicksausstellungen in den staatlichen Museen, dem "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" und der Neuen Nationalgalerie: im Herbst 2008 mit umfassenden Einzelpräsentationen von Jospeh Beuys, Jeff Koons, Paul Klee. Diese Häuser bilden die notwendigen Referenzpunkte im disparaten Kunstgeschehen, nicht zuletzt aufgrund des Engagements prominenter Förderer. Das zeigt sich unter anderem im jährlich verliehenen Preis für junge Kunst der Neuen Nationalgalerie, der mit einem Preisgeld von 50000 Euro zu den höchstdotierten Auszeichnungen zeitgenössischer Kunst gehört.
Was sehen?
400 Galerien, 5000 Künstlerinnen und Künstler und eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter Kunstinstitutionen - ein kaum zu überblickendes Angebot für den Kunstinteressenten. Was bleibt, was geht wirklich in die Kunstgeschichte ein?
Vielleicht kann ich Ihnen zeigen, wie Sie Ihre eigene Antwort finden. Ich habe in den aufregenden neunziger Jahren selbst eine Galerie geleitet und verfolge seit vielen Jahren das Kunstgeschehen in Berlin. Gerne teile ich mit Ihnen mein Wissen und meine Erfahrung.
Wie sehen?
Das Auge sieht nicht nur, das Auge tastet. Wenn wir ein Kunstwerk betrachten, empfinden wir Gestalt und Farbe, während wir über den Inhalt nachdenken.
Dass diese Empfindungen einen eigenständigen Wert gegenüber dem erklärenden Denken haben, das möchte ich Ihnen bei der Begegnung mit diesem faszinierenden Kosmos vermitteln.
Fotografien einer Kunstführung für Gäste der Griechischen Botschaft Berlin finden Sie hier >>
Hannelore Fobo, Berlin 2008
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Hannelore Fobo
Foto: brains (Libera/Müller)
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Hannelore Fobo, Tel. ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 7 5 6, mobil/cellphone ++ 4 9 / (0) 1 7 7 / 7 7 1 8 7 5 6, Fax ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 6 8 9
email: Hannelore Fobo <halo.fobo@t-online.de>
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