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Foto: 2003 © Foto/Text: Hannelore Fobo 2003 - Oststrand Dass eine der bestbewachten Grenzen zum Sommerstrand wird, hätte man sich nicht träumen lassen. Zwischen der Mauer an der East-Side-Gallery und der Spree, wo einst Grenzsoldaten mit Wachhunden auf Posten standen, wurde Sand aufgeschüttet, Strandkörbe und Liegestühle angeschleppt und eine Bar aufgebaut. Besonders Mutige sprangen zur Abkühlung in den Fluß. Besser bekannt sind die Graffitis an der Aupenseite der East-Side-Gallery. Sie stammen aus den Monaten nach dem Mauerfall und beschäftigen sich auch inhaltlich mit der Mauer, während die Innenseite die typischen Motive der Sprayer-Szene zeigt. Bei der East-side-Gallery handelt es sich um das längste noch existierende Teilstück der Berliner Mauer: ca. 1300 Meter. Sie gehörte zur sogenannten Hinterlandmauer, das heißt, zur rückwärtigen Abgrenzung des Grenz- oder Todesstreifens. Weil die Mauer hier parallel zur Spree verläuft, zwischen einer Hauptstrasse und dem unbebauten Ufer, gab es keinen Grund, sie schnell abzureißen. Nun ist sie denkmalgeschützt. Langfristig ist die Anlage einer Parkzone an dieser Stelle geplant, aber bis es soweit ist, können die Berliner zumindest auch 2004 in den Sommermonaten Drinks mit Blick auf Mauer oder - wahlweise - Fluß und Industrieromantik genießen. email: Hannelore Fobo <halo.fobo@t-online.de> |
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