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Foto: 2003 © Foto/Text: Hannelore Fobo Trabi malen gegen den Abriss Am linken Ende des Mauersegments (voriges Bild) an der Stresemannstrasse befindet sich das Gemälde mit dem Trabi, dem wohl berühmtesten DDR-Produkt. Seine Nummerntafel trägt die Aufschrift "Nov 9-89" und erinnert an das plötzliche Auftauchen der Trabis auf den west-berliner Strassen., das mit viel Sekt gefeiert wurde. In Wirklichkeit wäre eine Begegnung zwischen Betonmauer und Trabant für den Trabant weniger vorteilhaft ausgegangen. Der Trabant war schließlich kein gepanzertes Fahrzeug, die Karosserie war noch nicht einmal aus Blech, sondern aus Duroplast, einem sehr haltbaren und rostfreien Material, das jedoch bei Aufprall splittert. Die Mauerteile links vom Trabi fehlen. Sie sind einer neuen Erschließungsstrasse zum Gebäude des Bundesrates zum Opfer gefallen. Dagegen wird mit dem Schriftzug auf dem runden Rohr protestiert: "Malen gegen den Abriß" Immerhin ist es gelungen, einen Wachturm zu erhalten, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Er wurde um einige Meter versetzt. Man findet ihn am Ende der Erschließungsstraße. Das Stahlgerippe hinter dem Trabi gehört ebenfalls zu einem Wachturm, an dem man noch deutlich die vier Fenster unter dem Dachabschluß erkennen kann. email: Hannelore Fobo <halo.fobo@t-online.de> |
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