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1973 - Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin
Das Schild am rechten Bildrand markiert die Grenze zu Ost-Berlin. Einige Meter weiter befindet sich die Berliner Mauer und dahinter das Brandenburger Tor.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme bestand die Mauer am Brandenburger Tor aus aufgeschichteten Betonplatten. Bewohner der östlichen Hälfte kamen nur bis zu den Häusern, die man im Hintergrund sehen kann. Das gesamte Gebiet um das Brandenburger Tor war Sperrgebiet oder Todesstreifen, wie der übliche Ausdruck lautete. mehr >>
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1987- Staatsbesuch
Ausländische Delegationen, die zu einem offiziellen Besuch nach West-Berlin kamen, wurden häufig in das Reichstagsgebäude geführt, an dessen Ostseite die Mauer vorbeiführte. In Anschluß an einen solchen Besuch entstand dieses Erinnerungsfoto vor den weißen Kreuzen, die an Maueropfer erinnern.
Die Person rechts außen bin ich, und das Foto bekam ich von einem Mitglied der Delegation geschenkt. mehr >>
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1989 - November- Mauerfall
In der Nacht vom 10. zum 11. November, also genau einen Tag nach dem Mauerfall (der in Wirklichkeit eine Maueröffnung war), ist noch nicht klar, ob das Fest friedlich enden wird. Während auf der Mauer zur westlichen Seite die Menschen feiern und das Fernsehen große Scheinwerfer aufgebaut hat, wird die östliche Seite von Soldaten bewacht, die mit Militätransportern zum Pariser Platz gefahren wurden. Hier ist die Stimmung gespenstisch. mehr >>
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1989 - Dezember - Entspannung
Inzwischen können die Soldaten der Grenztruppen ohne weiteres auf der Mauer patroullieren, was vor dem November als undenkbar galt. Die Mauer ist auch nur an dieser Stelle zu einem Spaziergang geeignet: zum einem ist sie ist hier viel massiver gebaut als sonst üblich, zum anderen fehlt das aufgesetzte runde Rohr, das dafür sorgt, dass man keinen Halt findet. mehr >>
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1989 / 1990 - Mauerspechte
Das liebste Hobby der Berlin-Besucher: mit Hammer und Meißel Mauerstücke herausklopfen. Das rhythmische Hämmern prägte den Begriff der "Mauerspechte". Die Berliner waren findig: wer kein Werkzeug dabei hatte, konnte es sich auch an improvisierten Ständen mieten oder gleich ein Stück Beton kaufen - Preise waren verhandelbar.
Ab Juni 1990 begann dann der offizielle Abriß, der innerhalb kürzerster Zeit dafür sorgte, dass die Mauer weitgehend aus dem Stadtbild verschwand. mehr >>
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2003 - Die Freiheit
Sehr poetisch kommentiert Ute aus Friedrichshain das Verschwinden der Mauer
Die Freiheit
hab ich nicht gefunden
vor oder hinter diesem Stein
Vielleicht ist sie davon geflogen
kommt wieder rein
kann sein
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2003 - Trabi
Am linken Ende des Mauersegments (oberes Bild) an der Stresemannstrasse befindet sich das Gemälde mit dem Trabi, dem wohl berühmtesten DDR-Produkt.
Die Teile links davon fehlen, sie sind einer neuen Straßenführung zum Opfer gefallen. Immerhin ist es gelungen, einen Wachturm zu erhalten, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. mehr >>
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2003 - Oststrand
Dass eine der bestbewachten Grenzen zum Sommerstrand wird, hätte man sich nicht träumen lassen. Zwischen der Mauer an der East-Side-Gallery und der Spree, wo einst Grenzsoldaten mit Wachhunden auf Posten standen, wurde Sand aufgeschüttet, Strandkörbe und Liegesühle angeschleppt und eine Bar aufgebaut. Besonders Mutige sprangen zur Abkühlung in den Fluß. mehr >>
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Hannelore Fobo, Tel. ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 7 5 6, mobil/cellphone ++ 4 9 / (0) 1 7 7 / 7 7 1 8 7 5 6, Fax ++ 4 9 / (0) 3 0 / 7 7 1 8 6 8 9, email <halo.fobo@t-online.de>
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